Traunstein – Zu zehneinhalb Jahren Haft wegen versuchten Mordes hat das Traunsteiner Schwurgericht gestern einen 22-jährigen Marokkaner verurteilt. Der Insasse der Justizvollzugsanstalt Traunstein hatte im Oktober 2018 einem Mithäftling ein Messer so heftig in den Hinterkopf gerammt, dass es sich um 45 Grad verbogen hatte. Das 25-jährige Opfer überlebte die Attacke, leidet aber noch heute unter Kopfschmerzen, Ängsten und Schlafproblemen. Zu einem späteren Zeitpunkt nach der Haft soll nach Angaben des Gerichts zudem geprüft werden, ob der 22-Jährige in Sicherheitsverwahrung müsse.
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