Rosenheim – Auf dem Pferd, auf dem BMX-Rad oder im Segelboot – so viele heiße Eisen beziehungsweise Sportler, die bei den Olympischen Spielen für Furore sorgen konnten, hatte die Region schon lange nicht mehr im Feuer. Doch nach Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio aufs kommende Jahr herrscht bei den Athleten nicht nur Enttäuschung, sondern auch Ungewissheit, wie es nun weitergeht. Den Kampfeswillen haben sie indes nicht verloren.
So blickt Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen nach dem ersten Schock über die Verschiebung der Wettkämpfe auf 2021 schon wieder zuversichtlich in die Zukunft. Sie freue sich auf weitere zwölf Monate Training, sagte die Dressurreiterin, die sich derzeit in Topform befindet, gegenüber den OVB-Heimatzeitungen.
Für den Kolbermoorer BMX-Fahrer Stefan Heil, der sich auf den letzten Drücker noch für die Spiele in Tokio qualifizieren wollte, könnte sich die Verschiebung sogar als Glücksfall entpuppen. Denn nach einer schweren Verletzung, die ihn einige Zeit außer Gefecht gesetzt hatte, kann der Kolber-moorer nun in aller Ruhe wieder zu seiner Stärke zurückfinden. » SPORT, SEITE 25