Nassester Juni seit 30 Jahren

von Redaktion

Wetterdienst: In Bayern schien die Sonne besonders selten

München – Der Juni war in Bayern so nass wie seit 30 Jahren nicht mehr. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) fielen pro Quadratmeter rund 150 Liter Regen. Damit war Bayern das Bundesland mit dem meisten Niederschlag. Zum Vergleich: Im langfristigen Schnitt sind es im Juni nur 112 Liter. Im sehr trockenen Vormonat Mai wurden dieses Jahr nur etwas über 60 Liter pro Quadratmeter gemessen. Besonders nass war es in den Alpen, wo es bis zu 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gab, im Allgäu gebietsweise sogar etwas mehr.

Bayern war im Juni außerdem das Bundesland mit den niedrigsten Temperaturen und dem wenigsten Sonnenschein. Die Sonne schien gerade mal 190 Stunden, normalerweise sind es 200 Stunden. Die Thermometer zeigten durchschnittlich 15,8 Grad. Außerordentlich war das nicht, gibt es doch die sprichwörtliche Schafskälte. Im Schnitt liegen die Juni-Temperaturen sogar nur bei 14,9 Grad.

Zum Ende des Monats wurde es am Sonntag noch einmal richtig nass: In einigen Regionen Bayerns kam es zu starken Unwettern mit vollgelaufenen Kellern, umgestürzten Bäumen und abgerissenen Stromleitungen.

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