München – Die Zahl der Landwirtschaftsschulen in Bayern wird reduziert, die Landwirtschaftsverwaltung umgebaut. Das hat das Kabinett gestern in München beschlossen. In Oberbayern sind die Schulstandorte Fürstenfeldbruck, Weilheim und Töging betroffen. Dort wird künftig kein klassischer Landwirtschaftszweig mehr angeboten. Angehende Schüler müssen auf die verbleibenden 20 Standorte in Bayern ausweichen. Damit reagiert die Staatsregierung auf zuletzt niedrige Schülerzahlen an den betroffenen Schulen.
Zudem wird die Landwirtschaftsverwaltung neu strukturiert. Künftig wird es in Bayern statt wie bisher 47 nur noch 32 Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten geben. Einzelne Behörden werden zusammengelegt, die Standorte sollen jedoch bestehen bleiben. Die Beratung soll dafür ausgebaut werden. Mit dieser Reform werde die Verwaltung bayernweit einheitlicher und effektiver, sie bleibe aber weiterhin in der Fläche präsent, sagte Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU). Für die betroffenen Schulstandorte kam die Nachricht überraschend, die Opposition kritisierte den geplanten Umbau. » BAYERN