Sorge in Urlaubsländern wächst

von Redaktion

Regionen reagieren mit Einschränkungen – Rekordwert in den USA

München – In etlichen Ländern, die zu den beliebten Urlaubszielen der Bayern gehören, nimmt die Corona-Gefahr wieder zu. Nach Oberösterreich führt deshalb auch Kärnten wieder eine Maskenpflicht ein – allerdings regional und zeitlich beschränkt. In stark besuchten Touristenhochburgen wie Velden am Wörthersee soll im öffentlichen Raum jede Nacht von 21 Uhr bis 2 Uhr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. „Velden soll nicht zum Sommer-Ischgl werden“, sagte Tourismus-Landesminister Sebastian Schuschnig (ÖVP).

Während die Regeln in Kärnten eine Vorsichtsmaßnahme sind, hatte Anfang der Woche die Schweiz wegen stark gestiegener Fallzahlen eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr eingeführt. Die spanische Region Katalonien um Barcelona verhängte sogar eine strenge Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Ab heute müsse man im Freien selbst in jenen Situationen Mund- und Nasenschutz tragen, in denen der Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden könne, sagte Regionalpräsident Quim Torra.

Auch der Westbalkan steckt mitten in einer neuen Infektionswelle. Österreich sprach bereits eine Reisewarnung für Bulgarien, Rumänien und Moldau aus. Es gibt Befürchtungen, dass die Zunahme auch auf das beliebte Urlaubsland Kroatien übergreifen könnte.

Besonders Sorgen bereitet inzwischen die Situation in Israel, das voll von einer zweiten Welle erfasst wird. Gestern wurden 1320 Fälle gemeldet – so viele wie nie an einem Tag seit Ausbruch der Pandemie. Auch die USA meldeten mit 60 000 Fällen in 24 Stunden einen Höchststand. Die Gesamtzahl überstieg drei Millionen.

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