21 Kinder waren infiziert

von Redaktion

Bayerische Bilanz der Notbetreuung – Schulstart in NRW

München/Düsseldorf – Die Kita-Notbetreuung in Bayern war offenbar vergleichsweise sicher. Zwischen Mitte März und Mitte Juli wurden nur 21 Kinder in der Notbetreuung positiv getestet (davon sechs in München, drei in Ebersberg); 68 Einrichtungen wurden geschlossen. Das geht aus der Antwort des Sozialministeriums auf eine SPD-Anfrage hervor. Das sei ein wichtiges Indiz, um die Schließung von Schulen und Kitas nur noch in äußersten Ausnahmesituationen zu fordern, sagt die SPD-Sozialpolitikerin Doris Rauscher. „Kinder haben ein Recht auf Bildung – auch in der Krise. Dies muss in einer Risikoabwägung stärker als bisher berücksichtigt werden.“

In Nordrhein-Westfalen kehrten gestern derweil die Kinder und Jugendlichen unter besonders strengen Bedingungen nach den Ferien zurück. Dort besteht auf dem gesamten Schulgelände eine Maskenpflicht, vorläufig bis Ende August ab der fünften Klasse auch im Unterricht. Das Robert-Koch-Institut meldete im Vergleich zum Vortag bundesweit ein Plus von 1226 Coronafällen. Gesundheitsminister Jens Spahn nannte den Anstieg besorgniserregend.  cd

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