Halb Schechen auf der Jagd nach „Gretl“

von Redaktion

Kalb hält Nachbarn und Polizei in Atem

Schechen – „An der B15 bei Marienberg läuft ein Kalb“ – diese Meldung ging am Dienstag Mittag bei der Polizei ein. „Gretl“, drei Monate alt, hatte die Gunst der Stunde genutzt, dass ihr Besitzer nicht da war, befreite sich mit drei Artgenossen aus der Box und ging strawanzen. Ihr Freiheitsdrang führte sie aus Marienberg über die Bahngleise und die Bundesstraße bis hinunter in die Innauen.

In kürzester Zeit hatten sich Nachbarn von anderen Höfen aufgemacht und versuchten, das abenteuerlustige Kalb einzufangen. „War schön anstrengend“, kommentierte ein „Cowboy“, das Viecherl sei sehr flott unterwegs gewesen. Und Gretl nutzte immer wieder Waldstücke als Deckung.

Die Polizei beteiligte sich nicht nur an der Hatz nach Gretl, sie passte auch auf, dass es auf der B15 nicht zu Unfällen wegen des Kalbes kam.

Acht bis zehn Beamte waren eine gute Stunde beschäftigt, bis sie das Kalb an einem Holzlagerplatz so umzingelt hatten, dass Gretl keinen Fluchtweg mehr fand. Jetzt steht sie wieder wohlbehalten im heimischen Stall. SYLVIA HAMPEL

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