CDU-Chef für Impf-Freigabe

von Redaktion

Laschet: Prioritäten sollten fallen – Bayern plant Sonderaktionen

Berlin – Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat sich dafür ausgesprochen, die Corona-Impfreihenfolge bald aufzuheben. „Wenn zum Ende des Frühjahrs die großen Impfstoffmengen kommen, sollten die Impfprioritäten fallen und die Impfungen für alle Menschen geöffnet werden“, sagte der NRW-Ministerpräsident der „Bild am Sonntag“. „Das wäre ein wichtiger Baustein für die Brücke zu einem Sommer mit viel mehr Freiheit.“ Das bisherige strenge Einhalten der Reihenfolge begrüßte er jedoch. So habe man eine Schutzmauer für die Alten und Pflegebedürftigen errichtet und „unzählige Leben gerettet.“

In Bayern weist das Gesundheitsministerium die Impfzentren derweil darauf hin, dass ab nächster Woche noch vorhandene Astrazeneca-Impfdosen im Rahmen von Sonderaktionen auch ohne vorherige Terminvergabe an Über-60-Jährige verimpft werden könnten. Das geht aus einem Schreiben aus dem Ministerium hervor, das unserer Zeitung vorliegt. Auch eine Abgabe an niedergelassene Ärzte sei möglich. Offizielle Termine für Erstimpfungen mit Astrazeneca in Impfzentren soll es dann nicht mehr geben. Der britisch-schwedische Impfstoff soll ab dem 19. April überwiegend in Arztpraxen verimpft werden.  hor/epd

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