Österreich: 3G am Arbeitsplatz

von Redaktion

Einigung mit SPÖ – Betriebliche Gratistests bleiben

Wien – Die österreichischen Regierungsparteien ÖVP und Grüne haben sich mit der SPÖ auf eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz verständigt. Wer nicht allein arbeitet, muss künftig geimpft, von einer Corona-Erkrankung genesen oder aktuell getestet sein, um seiner Tätigkeit nachgehen zu können. Ob Getestete zudem Maske tragen müssen, ist allerdings noch unklar.

Mit der Einigung ist der Weg jetzt frei für eine Verordnung, die das Wiener Gesundheitsministerium noch in dieser Woche auf den Weg bringen soll. Die SPÖ hatte zunächst gezögert, dem Vorhaben zuzustimmen. Zwar sprachen sich auch die Sozialdemokraten grundsätzlich für 3G am Arbeitsplatz aus. Sie knüpften ihre Zusage aber daran, dass betriebliche Corona-Tests über Oktober hinaus kostenlos bleiben. Ihr Fraktionsvorsitzender Jörg Leichtfried argumentierte, eine Entscheidung für 3G bei gleichzeitigem Streichen der Gratistests wäre eine „Politik auf dem Rücken der Arbeitnehmer“ gewesen. Die rechtspopulistische FPÖ lehnt die Maßnahme hingegen ab. Sie kritisierte, es solle lediglich Druck auf Ungeimpfte ausgeübt werden.

Artikel 7 von 11