Söder: Stufenplan für Lockerungen

von Redaktion

Im Februar nächste Schritte für Handel, Kultur und Sport geplant

München – In einem Stufenplan will Ministerpräsident Markus Söder im Februar weitere Lockerungen in Bayern umsetzen. Er wolle „den Menschen Hoffnung vermitteln in schwieriger Zeit“, sagte er am Rande der CSU-Landesgruppen-Klausur in Berlin. Die Infektionszahlen steigen auch in Bayern, aber weniger stark als bisher.

Die Bundesregierung bekräftigte gestern, keine Lockerungen einzuleiten, ehe nicht die Omikron-Zahlen sinken. Für März kündigte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) die Rücknahme von Eingriffen an. Allerdings sind die meisten Corona-Maßnahmen eh Landesrecht. Söder deutete an, die Maskenpflicht in Bayern werde noch länger bleiben, es könne aber im Februar weitere Lockerungen im Handel und höhere Zuschauerzahlen für Kultur und Sport geben. Intern wird zudem über die 22-Uhr-Sperrstunde gesprochen. Vom „Einstieg in den Ausstieg“ sprach Söder – stets unter der Voraussetzung, dass die Intensiv-Zahlen in den Kliniken nicht doch noch stark anwachsen. Es werde nicht den einen Tag der Rücknahme aller Regeln geben, aber Lösungen in Stufen.

Die Klausur wird heute fortgesetzt. Gast bei Alexander Dobrindts Landesgruppe ist dann auch der neue CDU-Vorsitzende Friedrich Merz.  cd

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