In den letzten Wochen hat man Wladimir Klitschko selten ohne schusssichere Weste gesehen. Nun ist der frühere Box-Weltmeister für zwei Tage aus der Ukraine nach Berlin gereist, um bei Politikern für mehr Unterstützung gegen den russischen Angriffskrieg zu werben. Bereits am Donnerstag traf er Wirtschaftsminister Robert Habeck, am Freitag besuchte er neben Finanzminister Christian Lindner auch Bundeskanzler Olaf Scholz in dessen Büro. Klitschko, dessen Bruder Vitali Bürgermeister von Kiew ist, hat zwar keinen politischen Status, ist aber eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Ukraine.