330 Millionen Euro gehen in die Region

von Redaktion

Corona-Hilfen greifen Unternehmen unter die Arme

Rosenheim/Traunstein – Seit Juli 2020 haben von der Corona- Krise betroffene Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie im Kreis Traunstein staatliche Zuschüsse in Höhe von insgesamt mehr als 330 Millionen Euro erhalten. Die Summe umfasst zwölf Hilfsprogramme, darunter die Überbrückungshilfen I bis IV, Neustarthilfen sowie die November- und Dezemberhilfe.

Das Fördervolumen in der Stadt Rosenheim liegt derzeit bei rund 64 Millionen Euro. Im Landkreis Rosenheim sind es fast 160 Millionen Euro. Weitere 110 Millionen Euro flossen bislang in den Landkreis Traunstein. Aus der Stadt Rosenheim gingen mehr als 2400 Anträge ein. Im Landkreis Rosenheim waren bislang rund 8300 Anträge zu bearbeiten. Unternehmen aus dem Bereich Traunstein stellten rund 5300 Anträge. Die meisten Gelder flossen an Antragsteller aus dem Gastgewerbe. Anteilsmäßig folgen jeweils der Handel sowie der Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung, zu dem Kinos, Konzertveranstalter und Fitnessstudios gehören.

Im Freistaat ist die IHK für München und Oberbayern im Auftrag der Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig. „Die wuchtige Summe an ausgezahlten Zuschüssen zeigt, wie stark die Wirtschaft in Stadt und Landkreis in den vergangenen zwei Jahren der Corona-Pandemie unter anderem unter den monatelangen Lockdowns und den Einschränkungen gelitten hat“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim.

Nikolas Binder, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Traunstein, ergänzt: „ Jetzt muss die Politik alles daransetzen, die Wirtschaft auf dem Weg zur Normalisierung und bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen vor allem im Bereich Energie- und Rohstoffversorgung zu unterstützen.“

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