Bankenaktien brechen massiv ein

von Redaktion

US-Präsident Biden: Erspartes ist sicher – Weiteres Geldhaus zu

New York/Frankfurt – Die Pleite der Silicon Valley Bank (SVB) in den USA hat international für Aufregung gesorgt und Befürchtungen vor einem Domino-Effekt genährt. Sogar Erinnerungen an die Weltfinanzkrise von 2008 werden wach.

Die meisten Experten sehen das Ansteckungsrisiko derzeit aber als gering an, unter anderem wegen der von den US-Behörden ergriffenen Maßnahmen. Die versicherten Kundeneinlagen wurden zunächst an den US-Bundeseinlagensicherungsfonds FDIC übertragen. US-Finanzministerium, die Notenbank Fed und später sogar US-Präsident Joe Biden sicherten zu, dass alle Kundengelder bei der SVB geschützt seien. Außerdem wurde anderen Geldhäusern Unterstützung zugesagt: Sie sollen gegebenenfalls Zugriff auf Finanzmittel bekommen. Nach der Silvergate Capital waren die Silicon Valley Bank (SVB) und nun auch die Signature Bank kollabiert. Inzwischen steht mit der First Republic Bank offenbar ein weiteres US-Geldhaus vor großen Problemen.

Weltweit gerieten gestern Akien, besonders von Banken, massiv unter Druck. Die Commerzbank etwa verlor im Dax über 12 Prozent.

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