Stressfaktor Job

von Redaktion

Studie: Psychische Belastungen nehmen zu

Berlin – Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz spielen einer aktuellen Untersuchung zufolge eine große Rolle. In der Studie „#whatsnext – Gesund arbeiten in der hybriden Arbeitswelt“ gaben nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) 38,5 Prozent der befragten Leitungskräfte in Unternehmen an, dass psychische Belastungen am Arbeitsplatz wie Burnout, Überforderung und Depressionen eine „eher große“ oder „große“ Bedeutung in ihrem Betrieb haben. Dass psychische Erkrankungen in drei Jahren eine solche Bedeutung haben werden, erwarten sogar 70 Prozent. Für die Studie befragte die TK mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung rund 1100 Leitungskräfte online.

Nach Angaben der Krankenkasse gehören psychische Erkrankungen seit Jahren zu den Top 3 der Gründe für eine Krankschreibung. Im vergangenen Jahr betrug bei TK-Versicherten der Anteil am Gesamtkrankenstand rund 17,5 Prozent und lag damit vor den Krankheiten des Muskel-Skelettsystems (13,7 Prozent) und hinter Erkrankungen des Atmungssystems wie Grippe und Erkältung (25,3 Prozent). Die durchschnittlichen Krankheitstage je Erwerbsperson aufgrund psychischer Belastungen stiegen von durchschnittlich 2,46 Tagen im Jahr 2012 auf 3,33 Fehltage im Jahr 2022.

Artikel 1 von 11