Ende der Streckensperrung in Sicht

von Redaktion

Ab 27. Mai sollen Züge wieder planmäßig durch Ramerberg rollen

Ramerberg – Sechs Monate ist es her, da rutschte der Bahndamm in Anger in der Gemeinde Ramerberg ab. Der Grund stehe nach wie vor nicht fest, teilt eine Sprecherin der Bahn mit. „Die Untersuchungen zur Ursache laufen noch,“ so lautet seit Monaten die Antwort der Bahn auf entsprechende Anfragen der OVB-Heimatzeitungen.

Was aber definitiv feststeht, ist, dass die kleine Gemeinde Ramerberg im September nur knapp einer Katastrophe entgangen ist. Bürgermeister Manfred Reithmeier beschrieb das Szenario: „Das Bahngleis hängt bei uns im Ortsteil Anger einen Meter in der Luft, da kann man wirklich froh sein, dass dadurch nichts Schlimmeres passiert ist.“ Er befürchtete gleich, dass die Reparatur länger dauern würde als von der Bahn veranschlagt.

Zunächst hieß es, der Zug könne schon im Dezember wieder fahren, dann wurden die Bahnfahrer auf Ende Februar vertröstet und schließlich auf Ende März. Die Kunden waren sauer. Zwischenzeitlich wurde zumindest der Bahnverkehr zwischen Rosenheim und Rott wieder freigegeben. Ein Anliegen, das Rotts Bürgermeister, Daniel Wend-rock, sehr am Herzen lag. Er hatte Verständnis für die Arbeiten, wies aber mehrfach darauf hin, dass die Strecke zwischen Rott und Rosenheim gar nicht vom Schaden betroffen war. Inzwischen ist man bei der Bahn zuversichtlich, dass am 27. Mai die Züge wieder planmäßig durch Ramerberg rollen können. Fast auf den Tag genau sind dann acht Monate seit dem Dammrutsch vergangen. PETRA MAIER

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