Viel zu schnell durch Stephanskirchen

von Redaktion

19-Jähriger fährt 56 km/h über Limit – Bilanz des Blitzermarathons

Rosenheim – Ein drastischer Verstoß in Sachen Geschwindigkeit wurde am späten Freitagabend im Gemeindebereich von Stephanskirchen gemessen. Dort ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt. Um 23.05 Uhr wurde ein 19-Jähriger mit seinem Pkw mit 126 km/h – also 56 km/h zu schnell – bei der Messung registriert.

Den Fahrer erwartet nun eine Geldbuße in Höhe von mehreren Hundert Euro, Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein Fahrverbot.

Zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit war 2022 die Ursache für mehr als ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern. Im südlichen Oberbayern fiel diese Bilanz sogar noch dramatischer aus. Aus diesem Grund beteiligte sich das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auch 2023 wieder am 24-Stunden-Blitzmarathon am vergangenen Freitag.

Während des 24-Stunden-Blitzmarathons von Freitag bis Samstag wurden im südlichen Oberbayern nach Angaben der Polizei 24 004 Fahrzeuge gemessen. 814 Verkehrsteilnehmer mussten wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an 139 verschiedenen Messstellen beanstandet werden. Zusätzlich wurden noch 344 weitere Verstöße festgestellt, die ebenfalls geahndet wurden.

29 Menschen verloren 2022 im südlichen Oberbayern im Straßenverkehr ihr Leben, weil zu schnell gefahren wurde. Das ist mehr als ein Drittel der Verkehrstoten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Raser waren zudem für 1388 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich.

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