München – Wer mit Heizöl, Pellets und Flüssiggas heizt, kann in Bayern ab 15. Mai einen Antrag auf Härtefallhilfe stellen. Wegen der infolge des Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Energiepreise wurde für Privathaushalte ein Härtefallfonds eingerichtet, wie Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) in München erklärte. Der Fonds soll Haushalten helfen, die mit nicht leitungsgebundenen Energieträgern heizen. Zu diesen Trägern zählen Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets, Holzhackschnitzel, Holzbriketts, Scheitholz, Kohle und Koks.
Die Anträge für Härtefallhilfen seien digital über die Homepage des Sozialministeriums möglich, ergänzte Scharf. Auf www.stmas.bayern.de/energiekrise lasse sich die Härtefallhilfe zudem vorab unverbindlich berechnen.
Voraussetzung für eine Erstattung sei ein Entlastungsbetrag von mindestens 100 Euro. Maximal 2000 Euro je Privathaushalt könnten ausbezahlt werden. Das Portal beantworte auch häufig gestellte Fragen, etwa zu den für den Antrag nötigen Unterlagen. Informationen sind per Mail (de-haertefallhilfe@kpmg-law.com) und telefonisch (089) 5 99 76 06 11 22 erhältlich.