Neuer Ärger um Reifenstecher

von Redaktion

In Berlin häufen sich Aktionen vor allem gegen SUV-Fahrer

Berlin – In Berlin sorgen neue Attacken von angeblichen Klimaschützern gegen Autofahrer für Aufsehen. Mindestens 50 Autofahrer fanden vergangene Woche ihre geparkten Fahrzeuge, vor allem SUV, mit platten Reifen vor. Ein Flugblatt, das unserer Zeitung vorliegt, droht weitere Delikte an.

Zu den Taten hat sich bisher niemand bekannt. Die Flugblätter sind als „Reifen platt for future“ überschrieben, eine Anspielung auf die „Fridays for future“-Bewegung. „Ihr Auto verschwendet die begrenzten Flächen in der Stadt“, steht darin. Laut Berliner Medienberichten wurden Reifen teils zerstochen, teils wurden lediglich die Ventile geöffnet.

Die Münchner Polizei berichtet, es gebe „keine direkt vergleichbaren Aktionen“ seit einzelnen Fällen mit geöffneten Ventilen 2021. Die Einsatzkräfte würden sensibilisiert. „Fridays for future“ in München distanziert sich von den Reifen-Stechern. Sprecherin Ronja Hofmann sagte unserer Zeitung: „Damit haben wir nichts zu tun. Bei uns gilt der Grundsatz der Gewaltfreiheit, wir setzen auf friedliche Demonstrationen. Leider haben wir nicht in der Hand, wer das Label ,for future’ nutzt.“  vfi/rmi

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