Renten um 37 Prozent gestiegen

von Redaktion

Deutliche Erhöhungen seit 2014 – Beitragssatz trotzdem gesunken

München – Die Renten sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Lag der durchschnittliche Bruttobetrag bei neu zugehenden Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung nach mindestens 35 Versicherungsjahren 2013 noch bei 1170 Euro, betrug er 2023 rund 1600 Euro (2022: 1522 Euro). Das ist in diesem Zeitraum ein Anstieg um rund 37 Prozent, teilt Hans-Werner Veen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund, anlässlich der Sitzungen der Vertreter- und der Bundesvertreterversammlung am Montag und Dienstag in München unserer Zeitung mit.

Hauptgrund für die Steigerungen sind die vergleichsweise hohen Anpassungen in den vergangenen Jahren, so Veen. Bei Männern im Westen lag der durchschnittliche Bruttobetrag 2023 bei 1859 Euro (2022: 1781 Euro) und bei Männern im Osten bei 1568 Euro (2022: 1475 Euro). Frauen erhielten im Westen im Schnitt 1368 Euro (2022: 1302 Euro), im Osten 1439 Euro (2022: 1354 Euro).

Trotz des deutlichen Anstiegs der Renten ist der Beitragssatz in diesem Zeitraum gesunken. Lag er 2013 noch bei 18,9 Prozent, sind es seit 2018 durchgehend 18,6 Prozent. Der Beitragssatz war demnach in diesem Zeitraum so niedrig wie Mitte der 80er. Ein Grund: die Zunahme versicherungspflichtig Beschäftigter. „Diese positive Entwicklung macht die Stärke der gesetzlichen Rente als zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland deutlich“, sagt Veen.

Mit Beamten ist das nur indirekt vergleichbar. Seit 1. Januar 2014 bis heute sind die Versorgungsbezüge in Bayern um rund 25 Prozent gestiegen, der Bund nennt rund 30.  hor

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