Teures Salafisten-Video

von Redaktion

München – Der Ärger um ein unglückliches Salafisten-Video des Innenministeriums in München geht weiter. Die Landtags-Grünen werfen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) „schwere Fehler“ vor, weil er die liberale muslimische Gemeinschaft nicht einbezogen habe. Aus der Antwort auf eine Landtagsanfrage des Innenpolitikers Florian Siekmann geht hervor: Der animierte Videoclip kostete den Steuerzahler 140 000 Euro, wurde von einer externen Agentur produziert und noch dazu aus Versehen vorzeitig ausgespielt. Kritiker bemängelten, salafistische Prediger und ihr Werben um Musliminnen seien plump und verallgemeinernd dargestellt worden. Herrmanns Ressort betont, der Minister habe sich für dieses Video bereits im September öffentlich entschuldigt.
CD

Artikel 1 von 11