Berlin – Im Ringen um einen Termin für die Neuwahl des Bundestags ist ein Datum bereits im Januar vom Tisch. Dafür hätte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) – wie von der Union ursprünglich verlangt – die Vertrauensfrage bereits am Mittwoch stellen und dies 48 Stunden vorher beantragen müssen. Diese Frist ist abgelaufen, zuvor hatte Regierungssprecher Steffen Hebestreit klargemacht, dass Scholz die Vertrauensfrage nicht morgen stellen werde. Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz strebt nun eine Wahl im Februar an. In der Sitzung des CDU/CSU-Fraktionsvorstands nannte der CDU-Parteichef den 16. oder 23. Februar, wie die dpa erfuhr. Scholz wollte die Vertrauensfrage am 15. Januar stellen, um eine Neuwahl Ende März herbeizuführen. Nach starkem öffentlichen Druck zeigte er sich allerdings kompromissbereit. »KOMMENTAR/SEITE 3