München – Die CSU zieht mit einer „harten Kurs-Korrektur in der Migrationspolitik“ in die heiße Phase des Wahlkampfs. In einem Papier der Landesgruppe für die Klausur in Seeon, das unserer Zeitung vorliegt, fordert sie, dass ein Bleiberecht für Migranten an ein auskömmliches Einkommen geknüpft werden soll. „Wer dauerhaft bei uns leben möchte, muss auch dauerhaft Leistung erbringen und darf nicht dauerhaft Leistungen in Anspruch nehmen“, heißt es. „Die Sicherung des Lebensunterhalts muss durch eigene Arbeit gewährleistet werden.“Man brauche künftig eine unbefristete Abschiebehaft für all jene, die nicht ausreisten oder abgeschoben werden könnten. »POLITIK