Eichstätt/München – Die Stellungnahme der Kirchen gegen die Migrationspolitik von CDU und CSU sorgt für Aufregung unter Bayerns Bischöfen. Nach dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer geht auch sein Eichstätter Kollege Gregor Maria Hanke auf Distanz zu der Erklärung. „Die Verlautbarung hat mich verwundert und sehr irritiert, da sie nicht von der Bischofskonferenz ausging, aber diesen Eindruck erweckt“, sagte er laut der katholischen „Tagespost“. Die Kirche müsse für die „tragenden Prinzipien des gesellschaftlichen Miteinanders“ einstehen. „Wir sollten jedoch sehr zurückhaltend sein, im politischen Wahlkampf Zensuren zu verteilen.“ Voderholzer hatte zuvor gesagt: „Die aktuelle Stellungnahme gegen einen Gesetzentwurf der CDU/CSU spricht nicht in meinem Namen.“