München – Der Chef der Siemens-Zugsparte Mobility, Karl Blaim, hat von einer künftigen Bundesregierung mehr Investitionen in die Schiene gefordert. „In die Bahn wurde in Deutschland über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte viel zu wenig investiert“, sagte er. Investiert werden müsse in digitale Signaltechnik und moderne Züge. Als Vorbild nannte er unter anderem die Schweiz. In den USA hofft Siemens indes auf mehr Geschäft im Hochgeschwindigkeitsbereich. Für Kalifornien entwickelt Siemens derzeit eine Art amerikanischen ICE, den American Pioneer 220. „Der Betreiber hat weitere Pläne für Strecken im Land, wir hoffen daher auch auf weitere Aufträge“, sagte Blaim.