München – Nach einer Serie von dutzenden Brandanschlägen auf Funkmasten, Bahnanlagen, Polizeiautos und andere Infrastruktur-Einrichtungen in und um München sitzen zwei Verdächtige in Untersuchungshaft. Sie waren bei einer Razzia Ende Februar festgenommen worden, wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft München mitteilten. Durchsucht wurden Objekte in München, in den Landkreisen München, Ebersberg, Fürstenfeldbruck sowie in Österreich.
In der Vergangenheit war über einen linksextremistischen Hintergrund spekuliert worden – zum Motiv äußerten sich die Ermittler gestern nicht. Über die Verdächtigen ist wenig bekannt. Die Personen seien ohne festen Wohnsitz. Gegen sie wird wegen Verdachts der Gründung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. »BAYERN