Kassen machen Minus von 6,2 Milliarden Euro

von Redaktion

Berlin – Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen geschrieben. Das Defizit betrug 6,2 Milliarden Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Die Finanzreserven der Kassen lagen demnach Ende 2024 bei 2,1 Milliarden Euro oder 0,08 Monatsausgaben – nicht einmal mehr die Hälfte der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte, das hohe Defizit sei nicht nur Ergebnis eines inflationsbedingten Anstiegs der Ausgaben für Personal und medizinische Leistungen, sondern auch auf versäumte Modernisierungen zurückzuführen. »KOMMENTAR

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