Brüssel – Im Handelsstreit mit den USA verschiebt die EU ihre Gegenzölle auf US-Produkte um zwei Wochen auf Mitte April. „Die am 12. März von der EU verkündeten Gegenmaßnahmen werden alle Mitte April in Kraft treten“, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel am Donnerstag. Die Verschiebung der ursprünglich für den 1. April geplanten Aufschläge gebe der EU „mehr Zeit“ für Verhandlungen mit der US-Regierung. Am Mittwoch vergangener Woche waren von US-Präsident Donald Trump beschlossene US-Einfuhrzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte in Höhe von 25 Prozent in Kraft getreten. Brüssel reagierte mit Gegenzöllen auf ausgewählte US-Produkte.