München – Niedrige Flusspegel, steinige Seeufer und staubige Gärten: Die Trockenheit hat Bayern fest im Griff. Das liegt nicht nur am wenigen Regen der vergangenen Wochen. Schon im Winter war es viel zu trocken, sodass jetzt das Schmelzwasser aus den Bergen fehlt. Im hydrologischen Winterhalbjahr gab es um ein Drittel weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel, erklärt Joachim Stoermer vom Niedrigwasser-Informationsdienst. Dass die Lage noch nicht bedrohlich ist, liegt nur daran, dass noch ein Wasserpuffer aus dem extrem nassen Vorjahr vorhanden ist. Mit Tief „Henry“ wird am Wochenende ein Wetterumschwung mit Gewittern und Regen in weiten Teilen Bayerns erwartet. Für dauerhafte Entspannung werden die angekündigten Regenmengen aber wohl nicht ausreichen. »BAYERN