Wehretat steigt

von Redaktion

Berlin – Der deutsche Verteidigungshaushalt soll bis 2029 schrittweise auf 152,8 Milliarden Euro anwachsen. Das geht aus der Finanzplanung hervor, die das Kabinett heute beschließen will. Bereits 2025 ist ein Anstieg von 51,95 Milliarden auf 62,4 Milliarden Euro geplant, 2026 dann auf 82,7 Milliarden. Der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll damit von 2,4 Prozent im Jahr 2025 bis auf 3,5 Prozent (2029) ansteigen. Dies entspricht den erwarteten Beschlüssen auf Nato-Ebene. Europa muss sich laut Kanzler Friedrich Merz (CDU) unabhängiger von den USA machen. Die Vorbehalte in den USA „gegen unsere sicherheitspolitische Trittbrettfahrerei“ müssten endlich ausgeräumt werden. Diese hätten die Amerikaner über viele Jahrzehnte akzeptiert – „jetzt nicht mehr“.

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