München – Das Bundesverkehrsministerium will bei der Reform des DB-Konzerns Ernst machen. Bis zum Herbst solle „eine neue Struktur“ gefunden werden, kündigte Verkehrs-Staatssekretär Ulrich Lange (CSU) gegenüber unserer Zeitung an. Verschlankung und mehr Effizienz seien die Ziele, es gebe „Doppelstrukturen“ innerhalb der DB. Über Namen könne jetzt nicht geredet werden, auch nicht über DB-Chef Richard Lutz. Zudem kündigte Lange an, dass die parlamentarische Beratung über die DB-Vorzugstrasse für den Brenner-Nordzulauf München–Grafing–Kufstein neu beginnen werde, mit einer Anhörung im Winter/Frühjahr 2025/26. Nicht alle Wünsche der Region könnten berücksichtigt werden. Die Kosten für das Gesamtprojekt könnten auf bis zu 15 Milliarden Euro steigen. »BAYERN