Berlin – In Deutschland sind im vergangenen Jahr 2137 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben. Das waren 90 weniger als im Vorjahr, wie der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), mitteilte. Besorgniserregend sei der Anstieg der Todesfälle bei jungen Abhängigen unter 30. Die Zahl stieg binnen eines Jahres um 14 Prozent. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit synthetischen Opioiden wie etwa Fentanyl stieg sprunghaft um 16 Prozent auf 342 Todesfälle an. Streeck forderte „ein systematisches, flächendeckendes Monitoring- und Warnsystem, das schnell erkennt, welche Substanzen auf dem Markt zirkulieren“.