Berlin – Aus Arbeitnehmersicht liegen einige Feiertage 2026 ungünstig. Linke und Grüne fordern Ersatz unter der Woche. Der Ökonom Marcel Fratzscher erachtet die Diskussion jedoch als wenig zielführend. „Ich halte das für eine Phantomdebatte“, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Genauso wenig halte er von der umgekehrten Forderung, Feiertage abzuschaffen. „Wichtiger ist, die Qualität der Arbeit zu verbessern, also die Produktivität, dass die Menschen pro gearbeiteter Stunde produktiver sind.“ Er ergänzte: „Diese Diskussion über mehr oder weniger Feiertage halte ich für kontraproduktiv.“