Berlin – Bund und Länder wollen künftig bei der Digitalisierung der Justiz eine gemeinsame Plattform nutzen. Die Bund-Länder-Justizcloud soll für die Anwender einheitlich sein, aber dezentral gehostet werden, auch aus Sicherheitsgründen. Eine erste Version soll nach Angaben des Bundesjustizministeriums bis Anfang 2027 zur Verfügung stehen. Die Projektleitung werde ein Aufbaustab in Baden-Württemberg übernehmen. Der Bund und die weiteren 15 Bundesländer seien eng eingebunden. Der Deutsche Richterbund (DRB) sieht in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, der dazu beitrage, die verschiedenen E-Akten-Systeme in Bund und Ländern zu vereinheitlichen.