Gefährliches Glatteis in Bayern

von Redaktion

Sturmtief „Elli“ im Anmarsch: Meteorologen warnen vor Winter-Chaos

Schön, aber rutschig: Das herrliche Winterwetter hat auch seine Tücken. In den nächsten Tagen könnte es auf Bayerns Straßen gefährlich glatt werden. Unser Bild zeigt eine neue Drohnenaufnahme der Münchner Frauenkirche. © Foto: Kilian Boedrich

München – Der eisige Winter hat Bayern fest im Griff. Unangenehm könnte es vor allem am Freitag werden. Dann erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Teilen des Freistaats Schnee und später gefrierenden Regen. Andernorts könnten Schneeverwehungen und Sturmböen für schwierige Straßenverhältnisse sorgen. Der DWD sprach eine Unwetterwarnung aus. Bis etwa Freitagvormittag sei über mehrere Stunden hinweg mit gefrierendem Regen zu rechnen, teilt der DWD mit. Betroffen sei ein Band vom Allgäu über Oberbayern bis in das südliche Mittelfranken und die Oberpfalz – und vor allem Niederbayern.

Die Straßen können bei der überfrierenden Nässe gefährlich glatt werden und auch auf den Gehwegen ist äußerste Vorsicht geboten. Um Unfälle zu vermeiden, ist Streuen angesagt. Schuld an der ungemütlichen Wetterlage ist Sturmtief „Elli“, wie DWD-Meteorologe Fabian Chow erklärt. „Und das hat es ganz schön in sich.“ Es sorgt dafür, dass von Donnerstagabend von Südwesten her neue Niederschläge den Freistaat erreichen, die in der Nacht zu Freitag vielerorts in Regen übergehen. Im Norden und Osten Deutschlands bringt „Elli“ vor allem immense Mengen Neuschnee.

In der Nacht zu Samstag erwarten die Wetterexperten dann auch hier wieder Schnee, vor allem in den Mittelgebirgen und den Alpen. Und das bei Werten zwischen minus 1 und plus 4 Grad. Doch die Kältepause ist nur vorübergehend. Bereits in der Nacht zum Sonntag erwartet der DWD frostige minus 4 bis minus 9 Grad, in Teilen Nordbayerns sogar bis minus 13 Grad.

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