München – Die Quote der an der Grenze zurückgewiesenen Personen steigt in Bayern ebenso wie bundesweit. Die Bundespolizei schob im Freistaat zuletzt rund zwei Drittel der von ihr erfassten unerlaubt Eingereisten direkt zurück, wie aus einer Statistik der Bundespolizeidirektion München vom Freitag hervorgeht. Insgesamt sinken die Zahlen der unerlaubten Einreisen. An der bayerischen Landgrenze verzeichnete die Bundespolizei zwischen dem 16. September 2024 und Ende 2025 insgesamt 16 526 unerlaubte Einreisen. Davon wies sie 10 480 Menschen direkt an der Grenze zurück – fast alle (9523) nach Österreich, die übrigen nach Tschechien.