Prozesse gegen Mieterhöhungen nehmen zu

von Redaktion

Berlin – Mieterhöhungen landen nach Angaben des Deutschen Mieterbunds häufiger als früher als Streitfall vor Gericht. Bei 21,8 Prozent der Prozesse zwischen Mietern und Vermietern war das 2025 der Anlass der Klage, im Vergleich zu 17,4 Prozent im Jahr davor. Als Grund sieht der Mieterbund den Druck auf dem Wohnungsmarkt. Der Verband wertet Zahlen seiner Rechtsschutzversicherung aus. Demnach ist Klagegrund Nummer eins allgemeine „Vertragsverletzungen“, etwa um Wohnungsmängel oder Verfahren zur Mietpreisbremse. Die Verfahren um Mieterhöhungen folgen auf Rang zwei, haben aber eben einen steigenden Anteil.

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