München – Die Wohnungskrise in Bayern spitzt sich weiter zu: Aktuell fehlen im Freistaat 233 000 Wohnungen, wie aus einer Studie des Pestel-Instituts im Auftrag eines Verbände-Bündnisses hervorgeht, dem unter anderem die Caritas, der Deutsche Mieterbund und die Gewerkschaft IG Bau angehören. Bis zum Jahr 2030 könnte die Zahl der fehlenden Wohnungen im Freistaat auf 470 000 Wohnungen steigen, rechnen die Experten vor – das wäre eine Verdopplung.
„Die Härte der Wohnungsnot trifft vor allem Jüngere und Ältere“, kritisieren die Verbände. Ihrer Ansicht nach müssten in Deutschland 400 000 Wohnungen im Jahr gebaut werden. Bundesweit fehlen demnach 1,4 Millionen Wohnungen.SH»WIRTSCHAFT