Siko: München lädt Mullah-Minister wieder aus

von Redaktion

München – Die unsichere Weltlage bringt auch die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) in Schwierigkeiten. Am Freitag zogen die Veranstalter ihre Einladung an einzelne Vertreter des Irans zurück. Sie sei vor mehreren Wochen ausgesprochen worden, sagte ein MSC-Sprecher. „Angesichts der aktuellen Vorgänge wird die Münchner Sicherheitskonferenz diese Einladungen nicht aufrechterhalten.“

In den vergangenen drei Jahren war Teheran nicht in München vertreten. Diesmal sollten Berichten zufolge Außenminister Abbas Araghtschi und sein Stellvertreter anreisen. Das Auswärtige Amt hatte den Siko-Veranstaltern angesichts des brutalen Vorgehens der Mullahs gegen die Proteste im Land mit tausenden Toten davon abgeraten. Aus Konferenzkreisen hieß es, derzeit seien „die Voraussetzungen für einen gelingenden Dialog nicht gegeben“.

Auch US-Vizepräsident JD Vance wird nicht nach München kommen. Hohen US-Besuch erwartet dafür das Weltwirtschaftsforum in Davos. US-Präsident Donald Trump reist nächste Woche gleich für zwei Tage in die Schweiz. Die Weltpolitik dürfte wirtschaftliche Themen überlagern.

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