Grünwald – Das Bundeskabinett will den Mindesthebesatz der Gewerbesteuer erhöhen. Kommunen sollen künftig statt 200 mindestens 280 Prozent ansetzen müssen. Tritt die Reform in Kraft, müssten Gemeinden wie Grünwald im Kreis München oder Bad Wiessee im Kreis Miesbach ihre Hebesätze von derzeit niedrigen 240 Prozent erhöhen. Das bringt im besten Fall Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Fällt der Steuervorteil weg, könnte das Unternehmen aber auch vertreiben. Bisher kamen Firmen im Freistaat gut weg: Der durchschnittliche Hebesatz liegt hier bei 342 Prozent, bundesweit dagegen bei 409 Prozent (Stand 2024). »BAYERN