Handwerker kritisieren Erbschaftspläne

von Redaktion

München – Gut jeder dritte Handwerksbetrieb in Bayern soll bald an die nächste Generation weitergegeben werden. Geht es nach der SPD, soll dafür ein Freibetrag von der Erbschaftssteuer von fünf Millionen Euro gelten. „Das ist zu wenig“, sagt Frank Hüpers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern. „Selbst in kleinen Unternehmen ist diese Grenze schnell überschritten.“ Oft seien schon Grundstücke und Immobilien der Betriebe mehr Wert, hinzu kämen Maschinen und Fertigungsanlagen. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage brauche das Handwerk viel höhere Freibeträge.HÖSS

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