Berlin – Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) drängt zu schnellen Reformen der sozialen Sicherungssysteme und der Lohnnebenkosten. Beides wolle die Regierung im zweiten Quartal angehen, sagte Spahn dem „Handelsblatt“. Deutschland brauche Veränderungen, damit es aufwärts gehe. „Vor den notwendigen Entscheidungen werden wir uns nicht wegen Wahlterminen drücken können“. Die Priorität sei Wachstum. Unter anderem solle die Regierung die Grunderwerbsteuer beim ersten Immobilienkauf abschaffen, „damit das Eigenheim für alle erschwinglicher wird“, verlangte Spahn in seinem Interview.