München – Die Botschaft ist deutlich: „Wir kommen zusammen, um die Welt um Handeln zu bewegen.“ Mit diesen Worten ruft Reza Pahlavi, Sohn des letzten iranischen Schah, für den 14. Februar zu einem Groß-Protest gegen das Mullah-Regime in seiner Heimat auf. Zentraler Demonstrationsort ist dabei, neben Los Angeles und Toronto, München – wo am selben Wochenende die Sicherheitskonferenz stattfindet. Pahlavi selbst ist als Gast eingeladen. Ob er kommt und ob er persönlich an der Großdemo auf der Theresienwiese teilnimmt, ist unklar. Der Demo-Veranstalter hat bis zu 100 000 Teilnehmer angemeldet.
Man erwarte „eine außergewöhnlich große Beteiligung aus ganz Deutschland und Europa“, schrieb der veranstaltende Verein „Munich Circle“ in seiner Ankündigung. Titel der von 12 Uhr bis 17 Uhr geplanten Versammlung sei „Menschenrechte und Freiheit im Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk“, teilte das Kreisverwaltungsreferat mit. Wie realistisch die Erwartung von 100 000 Teilnehmern ist, blieb zunächst unklar – ebenso inwieweit die Veranstalter mit Auflagen rechnen müssen. Eventuelle Auflagen würden noch geprüft, erklärt eine KVR-Sprecherin.
Die Münchner Polizei geht in ihrer Planung von einer hohen Teilnehmerzahl aus und stellt sich darauf ein. Im vergangenen Jahr waren 5000 Beamte im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf der Sicherheitskonferenz mit hohen Staats- und Regierungsvertretern zu gewährleisten. Ob diese Zahl heuer erhöht werden muss, lässt das Präsidium noch offen.NAH