Immer mehr Ärzte kommen aus dem Ausland

von Redaktion

Wiesbaden – In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. Laut Statistischem Bundesamt hatten 64.000 oder 13 Prozent aller Mediziner 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es erst 30.000 (sieben Prozent) gewesen. 121.000 aus dem Ausland zugewanderte Ärzte arbeiteten 2024 in der Human- und Zahnmedizin. Das war knapp ein Viertel der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil von ihnen besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. 7000 ausländische Abschlüsse wurden 2024 anerkannt. Darunter waren 21 Prozent Deutsche, die im Ausland Medizin studiert haben – oft um die Zulassungsbeschränkungen zu umgehen. Die meisten entschieden sich für Österreich oder Ungarn.

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