München – Bayerns Polizei hat in den vergangenen Jahren die Zahl ihrer Kameras zur Videoüberwachung massiv ausgebaut. Zwischen 2020 und 2024 kletterte die Zahl um 67 Prozent von 95 auf 141 dauerhaft stationär installierte Geräte. Das geht aus Angaben des Innenministeriums hervor. Gesamtzahlen für 2025 liegen erst im April vor. Durch die Überwachung habe man „zahlreiche Straftaten schneller aufklären und potenzielle Täter abschrecken“ können, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Die Polizei betreibt aktuell laut Ministerium an 17 Orten dauerhaft stationäre Videoüberwachung. Allein in München waren es Ende 2024 30 Kameras, in ganz Mittelfranken 34 und in der Oberpfalz 32.