München: Dieter Reiter (SPD), Dominik Krause (Grüne). © dpa
München – Gut zwei Drittel der Wähler in Bayern dürfen am Sonntag in Stichwahlen über ihre Bürgermeister und Landräte bestimmen. In 29 der 62 Landkreise, in den Großstädten München, Augsburg, Nürnberg, in vielen Kreisstädten sowie in 250 kleineren Gemeinden fällt die Entscheidung erst in Runde zwei.
Als besonders spannend gilt das Rennen um den Oberbürgermeister in München: Dieter Reiter (SPD) gegen Dominik Krause (Grüne). Die CSU, im ersten Wahlgang ausgeschieden, empfiehlt Reiter zur Wahl. Für die Christsozialen wird indes der Blick auf die Landratsposten am Sonntagabend spannend; bisher stellen sie 53 der 71 Landräte. In den meisten oberbayerischen Landkreisen steht eine Stichwahl an, zumeist gegen Bewerber der Freien Wähler; in den Kreisen am Alpenrand, von Berchtesgaden bis Bad Tölz, könnte es knapp werden. Insgesamt treten CSU und FW in 23 Landkreisen gegeneinander zur Stichwahl an. „Es geht wieder bei Null los“, warnte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und rief zu hoher Wahlbeteiligung auf. Es sei erst der halbe Weg geschafft, warnen die Freien Wähler. Die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang – 57,8 Prozent – dürfte in der Stichwahl unterschritten werden.CD
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