München – Nach den vielen verlorenen Stichwahlen im Kommunalen wächst in der Landtags-CSU der Ärger über den Koalitionspartner Freie Wähler. Dort werde „unter der Gürtellinie“ gekämpft, schimpfte Verkehrsminister Christian Bernreiter in einer internen Sitzung. Lokal erzählten FW-Politiker oft das Gegenteil von dem, was sie in München mitverantworteten. Einzelne CSU-Abgeordnete forderten, nicht mehr mit einer Koalitionsaussage für die Aiwanger-Partei in die nächste Wahl 2028 zu ziehen. Allerdings gab es intern auch Kritik am Auftreten von CSU-Chef Markus Söder nach der Wahl. Man erwarte von ihm „mehr Demut“, sagte ein Abgeordneter mit Blick auf die Wahl.CD
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