Nürnberg/Berlin – In deutschen Büros täuschen Beschäftigte gezielt Produktivität vor, um Führungskräften zu imponieren. In einer Umfrage der Jobseite Indeed gaben zwei Drittel an, im vergangenen Jahr Maßnahmen ergriffen zu haben, um produktiver zu wirken, als sie waren. Dazu zählen ein künstlich auf anwesend gehaltener Online-Status im Homeoffice (27,7 Prozent), längeres Verbleiben im Büro (25,4 Prozent), bewusst zu ungewöhnlichen Zeiten versendete E-Mails (23,2 Prozent) oder Wortmeldungen ohne Mehrwert, um Präsenz zu zeigen (22,3 Prozent). 17,3 Prozent haben schon einmal etwas im Büro gelassen, um Anwesenheit vorzutäuschen.