Bayern will Betten für Asylbewerber reduzieren

von Redaktion

München – Seit Monaten kommen weniger neue Asylbewerber in Bayern an als ausreisen und abgeschoben werden. Der Freistaat will deshalb bei Unterkünften sparen. Ziel sei, die Zahl der Betten von rund 147.500 im vergangenen Juli auf etwa 127.500 Betten Ende Dezember zu senken, sagte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums. Um diese Marke zu erreichen, müssten bis Jahresende noch etwa 9500 Plätze gestrichen werden. Dazu gehören nicht nur Betten in Anker-Einrichtungen, sondern auch über den Freistaat verteilte Unterkünfte der Landkreise und Städte sowie Gemeinschaftsunterkünfte der Bezirksregierungen.

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