Nicht mal jede zweite Frau geht zum Brustkrebs-Check

von Redaktion

München – Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) ruft die Menschen in Bayern zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen auf. Bei den U-Untersuchungen für Kinder lägen die Teilnahmeraten in der Regel bei mehr als 90 Prozent, sagte Gerlach zum heutigen Weltgesundheitstag. Bei den Erwachsenen gebe es allerdings noch viel Luft nach oben. Als Beispiel nannte Gerlach das Brustkrebs-Screening, das für Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre empfohlen wird. Nur 46 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen hätten das Angebot im Jahr 2023 wahrgenommen. Seit 1. April könnten aktive und ehemalige starke Raucher zwischen 50 und 75 außerdem einmal im Jahr kostenlos zur Lungenkrebs-Früherkennung.

Gesetzlich Versicherte haben den Angaben zufolge zudem Anspruch auf einen Gesundheits-Check – im Alter von 18 bis 34 Jahren einmalig und ab 35 Jahren dann alle drei Jahre. Diese Untersuchung diene der Früherkennung von gesundheitlichen Risiken und häufigen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus. Beim Gesundheits-Check wird auch der Impfstatus überprüft in Verbindung mit einer ärztlichen Beratung zur Prävention.

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