Brüssel – Seit Einführung des neuen elektronischen Einreisesystems der EU (EES) im Oktober wurde 27.000 Drittstaatenangehörigen die Einreise verweigert. Davon seien mehr als 700 Menschen als „Sicherheitsrisiko“ für die Union identifiziert worden, teilt die EU-Kommission mit. Insgesamt seien 51,5 Millionen Ein- und Ausreisen von Drittstaatlern registriert worden. Die Frist für die Umsetzung der elektronischen Einreise endete für die EU-Staaten am Donnerstag. Mit dem neuen System ersetzen biometrische Daten zur Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung den herkömmlichen Stempel im Pass. Damit dauert in Deutschland die Registrierung einer Ein- oder Ausreise im Schnitt 30 Sekunden.